👉 The Work – wundervolle Technik, um Spiegelungen zu erkennen

Spiegelungen erkennen mit The Work

The Work hilft dir, wichtige Botschaften zu erkennen! Denn all das, was uns an anderen oder an der Welt stört, hat in irgendeiner Form mit uns zu tun. Und darin sind wir uns einig, nicht wahr?

Eines Tages habe ich The Work von Byron Katie kennen und schätzen gelernt. Und damit fällt es mir nun erstaunlich leicht, all die Spiegelungen zu erkennen.

Spiegelungen erkennen mit the Work

Denn im Spiel mit The Work erkennen wir uns in der Reflexion durch andere wieder. Und zwar vor allem das, was wir auch selbst machen.

Wie funktioniert The Work?

Dazu formuliere das, was eine andere Person zu deinem Missfallen tut oder nicht tut. Und fasse es in einen „sollte …“ oder „sollte nicht …“ Satz.

Überzeugung => sollte / sollte nicht Sätze

„Mein Chef sollte mich mehr wertschätzen.“

Oder „Meine Frau sollte mich nicht so viel kritisieren.“

Aber auch „Mein Vater sollte nicht ständig unzufrieden sein mit mir.“

Und „Meine Mutter sollte mich nicht so beanspruchen.“

Oder „Mein Mann sollte mir treu sein.“

Aber auch “Meine Freundin sollte mich nicht immer warten lassen.”

Und „Mein Kind sollte nicht so schlampig sein.“

Denn das ist nun einmal deine Überzeugung.

Überzeugung annehmen

Im Augenblick hast du diese Überzeugung. Und daher sag einfach „Ja!“ dazu und nimm sie an. Denn die Gegenwart kannst du nicht verändern. Daher ist es sinnvoller, sie zu akzeptieren.

Daumen hoch

Und vielleicht war diese Überzeugung zu irgendeiner Zeit für irgendjemand gültig. Oder ist es noch.

Überzeugung und Realität

Dann frage dich:

„Entspricht diese Überzeugung der Realität?

Oder versuche ich, mit dieser Überzeugung erfolglos „gegen eine Betonwand zu drücken“?“

Offenbar, denn wenn die Realität mit deiner Überzeugung konform ginge, dann hättest du keinen Stress.

Ja zur Diskrepanz

Auch zu dieser Diskrepanz sag einfach „Ja!“. Denn im Augenblick ist sie eine Tatsache.
Smiley glücklich
Dann frage dich:

„Kann ich wirklich ganz und gar sicher sein, dass diese Überzeugung richtig und allgemeingültig ist?

Oder könnte ich/man auch anderes darüber denken?“

Auch diese Unsicherheit heiße mit einem „Ja!“ willkommen!

Verhalten hinterfragen

Und im nächsten Schritt fragst du dich:

„Wie verhalte ich mich – mir selbst und anderen gegenüber –, wenn ich diese Überzeugung in mir habe, die nicht mit der Realität übereinstimmt?“

Und diese Frage ist eine prozess-orientierte Frage. Denn dabei geht es weniger um die Antwort, als um die Prozesse, die sie in dir auslöst.

Fragezeichen

Und geh wieder in dein „Ja!“ zu diesem Verhalten. Denn derzeit ist es so, ob du es nun gut findest oder auch nicht!

Aber frage dich, ohne etwas verändern zu wollen:

„Wie fühle ich mich mit dieser Überzeugung und den Reaktionen, die sie auslöst?“

Auch zu dieser Befindlichkeit sag „Ja!“, weil sie jetzt so ist!

Befinden ohne diese Überzeugung

Die nächste prozess-orientierte Frage wäre:

„Wie ginge es mir, hätte ich diese Überzeugung nicht?“

Und fühle dich mit allen Sinnen in diese andere Grundgestimmtheit und ihre Folgen hinein. Daher achte darauf, wie es dir geht, ohne bewusst etwas verändern zu wollen!

Und sag und fühle auch zu diesen neuen Gegebenheiten „Ja!“!

Die Umkehrungen

Dann kehre diese Überzeugung um. Somit wird “… sollte nicht” zu “sollte …“. Und „… sollte wird zu sollte nicht …“.

Dann wird „er/sie mit mir (nicht) … ” zu “ich mit ihm/ihr (schon)…“. Und dann „ich sollte (nicht) mit mir …“

Dann frage dich zu allen Varianten:

„Und was davon ist wahr?“.

Oder „Was davon könnte hilfreich sein?“.

Aber auch „Was davon eröffnet mir eine neue Sichtweise?“.

Oder „Und was davon vermittelt mir ein Aha-Erlebnis?“.

Und nimm auch diese Umkehrungen (zumindest die passenden) mit deinem „Ja!“ aus tiefstem Herzen an! Ich wünsche dir viel Freude und vor allem Erfolg mit The Work.

Bilder von PIXABAY