Optimismus – also eine konstruktive Lebenseinstellung – ist lernbar!

Optimismus wirkt heilsam für Körper, Geist und Seele

Optimismus ist in meinem Weltbild einfach eine gesunde Lebenseinstellung. Allerdings wird er nicht vielen Menschen in die Wiege gelegt. Speziell in unserem Kulturkreis.

Bist du mit einer optimistischen Lebenseinstellung gesegnet?

Wurde in dein Elternhaus Optimismus eher gefördert?

Und eine konstruktive Lebenseinstellung bestätigt?

Oder musst du hart arbeiten, um dir einen gesunden Optimismus anzueignen?

Wenn dies der Fall ist, dann habe ich hier einige wertvolle Anregungen für dich. Einerseits um dich überhaupt zu motivieren, dich für eine konstruktivere Einstellung zu öffnen. Und andererseits was dir dabei helfen kann.

optimismus

Was du aber vor allem brauchst, ist Geduld. Und zwar Geduld vor allem mit dir selbst.

Was dich in diesem Beitrag erwartet:

  • Optimismus ist eine konstruktive Lebenseinstellung
  • Die Geschenke sind manchmal seltsam verpackt
  • Pessimismus ist nicht gesund
  • Gehirnabbau bei Pessimismus
  • Die gute Nachricht: Optimismus ist lernbar
  • Wer entscheidet, was du denkst?
  • Unterschied zwischen Optimismus und Pessimismus
  • Woher kommt unser Optimismus?
  • Auch du schaffst es!
  • Eine wundervolle Synchronizität!
  • Assoziationsketten
  • Dein Gehirn bleibt bis ins hohe Alter plastisch!
  • Programmiere dein Gehirn um!
  • Entscheide dich für Optimismus!
  • Lenke deine Aufmerksamkeit um!
  • Verändere deine Einstellung!
  • Fazit

Optimismus ist eine konstruktive Lebenseinstellung

Wie immer gibt es auch für Optimismus verschiedene Definitionen. Für mich bezeichnet er eine aufbauende Lebenseinstellung. Und zwar keineswegs eine, die sich die Dinge schön redet. Sondern die auch im scheinbar Negativen das Positive sieht. Also die Chance im Problem erkennt.

Ich halte nichts von der Behauptung:

„Es geht mir von Tag zu Tag besser und immer besser“. Denn sie ist schlichtweg falsch. Und wenn ich mir so etwas einreden möchte, reagiert mein System mit Stress. Und nicht nur meines.

Du kannst das ganz leicht mit einem kinesiologischen Test messen. Sage etwas, was du nicht glaubst und teste währenddessen deinen Muskel! Behaupte eine Unwahrheit und spür, wie dein Muskel schwach testet. Einfach weil dein Überlebenszentrum die Lüge erkennt und mit Stress reagiert.

Daher halte ich generell nichts von den klassischen Affirmationen. Sondern spiele lieber mit meinen Affragen. Zu diesen findest du hier übrigens auch einen Blogbeitrag.

Fragezeichen

Ich trachte eher danach das, was ich nicht ändern kann, anzunehmen. Also möglichst keinen Widerstand zu setzen. Was im ersten Augenblick meist nicht gelingt. Denn die Abwehr gegen Unerwünschtes ist nur natürlich. Aber ich habe mich dazu erzogen, im zweiten Schritt in mein Ja zu gehen.

Ich muss ja nicht sagen oder denken:

„Ja, das ist gut so!“ oder „Oh wie schön!“.

Aber ich kann sagen und denken:

Ja, so ist es jetzt. Aber das heißt nicht, dass es so bleiben muss.“

Damit bin ich in meinem annehmenden Ja. Und zugleich frei von Stresshormonen und im Vollbesitz meiner geistigen Fähigkeiten. Also kann ich die Chance im Problem erkennen. Und das ist es, was ich als Optimismus bezeichne.

 Smiley

Die Geschenke sind manchmal seltsam verpackt

Manchmal erkenne ich das Geschenk auch in der seltsamen Verpackung. Wozu mir einige Fragen dienen, die ich dir gleich verraten werde.

Aber meistens erkenne ich das Positive in der stressigen Situation selbst nicht gleich. Dann sage ich mir:

„Ich weiß zwar nicht, wozu das gut ist. Aber irgendeinen Sinn wird es schon haben.“

Damit bin ich in meinem Ja. Und meine Körperchemie ist frei von Stresshormonen. Auch dazu findest du hier noch mehr Informationen.

Eine solche Lebenseinstellung empfinde ich als konstruktiv. Und genau das bezeichne ich als Optimismus.

Pessimismus ist nicht gesund

Anders ist es beim Pessimismus. Wer diesen gekostet hat, weiß, dass er sich nicht gut anfühlt. Und er ist auch nicht gesund. Zahlreiche Forschungen weltweit konnten dies klar nachweisen.

Aber leider ist er weit verbreitet. Und interessanterweise vor allem bei Menschen, denen es an sich gut geht. Also besonders in den reichen Ländern Mitteleuropas.

In Afrika beispielsweise, wo es viel mehr Armut gibt als bei uns, sind die Menschen statistisch glücklicher. Obwohl ihre Lebensbedingungen dies nicht erwarten ließen.

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Liegt das am Sonnenlicht?

Dem wärmeren Wetter?

Haben diese Menschen andere Gene?

Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht genau.

Aber ich trachte danach, für mich Auswege zu finden. Denn leider bin ich seit meiner Kindheit ein Moll-Mensch.

Zuerst ging es mir um mich selbst. Ich wollte mich für einen gesunden Optimismus öffnen. Aber in zweiter Linie ging es mir darum, ich in der Weitergabe meines Wissens glaubhaft zu möchte. Und nicht Wasser predigen, während ich Wein trinke ?.

Wie glaubhaft ist ein Mensch, der als Pessimist Optimismus predigt?

Aber nun gebe ich all das, was mir geholfen hat, auch authentisch weiter. Zumindest an jene, die offen sind für meine Anregungen.

Eine negative, misstrauische, trübe Lebenseinstellung macht uns das Leben unnötig schwer.

Aber es reicht nicht, das zu wissen. Wenn wir von Grund auf eher in Moll gestimmt sind, dann lässt sich das nicht so einfach ändern. Speziell, wenn unsere bisherigen Lebenserfahrungen schwer und schmerzhaft waren.

Aber gerade dann, haben wir eine gesunde Portion Optimismus verdient. Und es ist möglich, uns diese anzueignen.

glücklichsein

Gehirnabbau bei Pessimismus

Pessimismus hat allerlei fatale Folgen. Auf Hirnebene führt er zu einem Rückgang der Aktivität in den Nervenzell-Verbindungen. Vor allem in den Synapsen im Stirnhirn. Und dieses ist für unser Menschsein eminent wichtig. Damit finden wir bewusst kreative Lösungen und treffen kluge Entscheidungen. Aber wir brauchen es auch, um Lebensvisionen zu entwickeln. Und dann auch in unserer Vorstellung vorwegzunehmen.

Die quälende Ohnmacht im Pessimismus lässt die Aktivität in diesen Hirnzentren tatsächlich zurückgehen. Und zwar so weit, dass sie nach einer Weile sogar abgebaut werden. Denn die Synapsen schrumpfen, wenn ihnen die nährende Stimulation fehlt. Und wenn sich nach und nach Nervenzell-Verbindungen auflösen, kommt es zu einem rascheren geistigen Altersabbau.

Neben den mentalen Funktionen beeinträchtigt dieses Ohnmachtsgefühl natürlich auch den Gesundheitszustand. Pessimisten stehen dauernd unter dem fatalen Einfluss ihrer Stresshormone. Und das schwächt ihr Immunsystem immer weiter. Also erhöht es ihre Anfälligkeit für Krankheiten. Und zwar sowohl für Infektionserkrankungen als auch für Krebs. Denn wir brauchen eine gesunde Immunabwehr, um die ständig entstehenden Krebszellen zu erkennen. Und dann auch zu eliminieren.

Leider verstärkt die erhöhte Anfälligkeit die Depressionen noch weiter.

depressiv

Aber es ist möglich, sich aus diesem Teufelskreis zu befreien.

Die gute Nachricht: Optimismus ist lernbar

Mit der nötigen Geduld kannst du dein Gehirn umprogrammieren. Und dir mit etwas Disziplin einen gesunden Optimismus aneignen.

Dafür gilt es allerdings, die hier wirksamen Mechanismen zu erkennen. Und dann sehr bewusst eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, deinem Gehirn neue, positive, heilsame Nahrung zu bieten. Aber das wird dir nur mit eingeschaltetem Stirnhirn gelingen. Also unter dem Einfluss deiner Endorphine.

Daher fragt sich:

Wie kann ich mich aus der Kontrolle meiner Stresshormone befreien und mir vermehrt Glückshormone holen?

Dazu sind drei weitere Fragen interessant:

Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, was ich denke?

Und wer entscheidet über meine Gefühlslage?

Bin ich das nicht selbst?

Beantwortest du die letzte Frage mit einem Ohja?

Dann bist du in Wahrheit doch eigentlich sehr machtvoll, nicht wahr? Zumindest dann, wenn du diese Tatsache bewusst einsetzt.

Und tatsächlich kannst du selbst deine Aufmerksamkeit lenken.

optimismus optimismus

Wer entscheidet, was du denkst?

In manchen Lebenssituationen mag das zynisch klingen. Dennoch hat kein anderer Macht über dein Denken. Es sei denn, du lässt es zu. Und damit hat auch keiner Macht über deine Emotionen. Denn diese folgen immer deinen Gedanken.

Denn in Wahrheit entscheidet dein Denken über deine Befindlichkeit. Nicht die Dinge selbst sind es, die darüber bestimmen. Sondern das, was du über die Dinge denkst.

Du kannst eine Prüfung als Katastrophe sehen. Oder als Chance, deinen Wissensstand zu überprüfen. Und dir ein Erfolgserlebnis zu holen.

Deine Hochzeit kann zu einer traumhaften Erfahrung werden. Oder zum schrecklichen Ende deiner Freiheit.

Die Geburt deines Kindes kann der Beginn eines beglückenden Familienlebens sein. Oder dich in eine untragbare Verantwortung katapultieren.

Also letztlich entscheidest du immer, wie du über das, was ist, denkst. Welche Einstellung du also dazu hast. Und du trägst auch dann die Verantwortung, wenn du anderen erlaubst, dein Denken zu prägen. Wenn du andere für dich denken lässt. Die Medien, deine Familie, deine Vorgesetzten, die sozialen Netze, in denen du dich aufhältst.

welcher Weg

Auch keine Entscheidung zu treffen, ist übrigens eine Entscheidung. Und so geht die Freiheit deines Denkens sogar so weit, dass du dich gegen deine Freiheit entscheiden kannst. Und dich stattdessen in eine Abhängigkeit begibst. Egal, ob du dies bewusst machst oder nicht.

Ähnlich fatal ist es, nicht andere für dich denken zu lassen, sondern dein vergangenes Ich. Das irgendwann schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und diese nun ständig in deine Zukunft projiziert. Auch das ist leider häufig, aber keineswegs sinnvoll.

Kennst du dieses merkwürdige Phänomen?

Und das Gefühl, dass nicht du deine Gedanken denkst, sondern deine Gedanken dich denken?

Hast du schon mal versucht, zu meditieren und dein Denken auszuschalten?

Ist dir das leicht gelungen?

Unterschied zwischen Optimismus und Pessimismus

Ganz anders lebt der Optimist. Er lässt sich nicht so leicht entmutigen. Und gibt nach einem vergeblichen Versuch nicht gleich auf. Sondern unternimmt immer weitere Anläufe. Bis er schließlich doch eine Lösung gefunden hat.

Das schafft er, weil er an sich glaubt. Und weil er den Eindruck hat, sein Leben aktiv gestalten zu können. Daher nimmt er auch generell aktiver am Leben teil. Und zwar unabhängig von den objektiven Lebensumständen. Somit ist vorwiegend glücklich und bewältigt auch manch schwere Krise.

Der Pessimist hingegen lebt in „erlernter Hilflosigkeit“. Und fühlt sich damit völlig den äußeren Gegebenheiten ausgeliefert. Daher glaubt er weder an sich selbst noch an seinen Einfluss. Sondern nimmt sich als Opfer der Umstände und Tatsachen wahr. Und resigniert meist schon bei der ersten Hürde. Weil er davon überzeugt ist, dass er gegen die Tatsachen ohnehin nichts ausrichten kann. Also versucht er es erst gar nicht. Sondern demotiviert sich mit Sätzen wie:

„Wozu soll mich anstrengen? Ich kann ohnehin nichts ändern!“

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Woher kommt unser Optimismus?

Aber woher kommt eigentlich unser Optimismus?

Oder unser Pessimismus?

Hast du dich das schon einmal gefragt?

Und dir überlegt, woher deine Lebenseinstellung kommt?

Wie sie entstanden ist?

Und worauf sie aufbaut?

Ich befasse mich seit vielen Jahren intensiv mit Astrologie. Daher ist mir klar, dass wir mit sehr unterschiedlichen Anlagen zur Welt kommen.  Somit sind unsere Voraussetzungen auch sehr unterschiedlich.

Hinzu kommt natürlich noch das soziale Umfeld, in dem wir aufwachsen.

Tatsächlich gibt es Menschen, die mit einer großen Portion Optimismus ins Leben starten. Und nach dem Gesetz der Resonanz werden sie dann immer wieder in ihrer gesunden Lebenseinstellung bestätigt.

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Daneben gibt es jene, die von ihrer Anlage her in Moll gestimmt sind. Oft weil ihr Geburtsbild eine düstere, melancholische, schwermütigere Persönlichkeit andeutet. Und weil ihre Lebensumstände diese Anlage dann oft auch noch verstärken.

Und meiner Erfahrung nach sind das oft Menschen, die sehr früh ihren Zwilling verloren haben. Wenn du mehr darüber lesen möchtest, dann findest du es in diesem Artikel.

Ihr Ur-Trauma macht es diesen Menschen schwer, dem Leben zu vertrauen und an das Positive zu glauben. Daher tendieren sie besonders zu einer trüben Gestimmtheit. Und haben nur schwer Zugang zu einem gesunden Optimismus.

Das berichte ich aus eigener Erfahrung. Denn ich bin nicht gerade als Sonnenscheinchen zur Welt gekommen. Und hatte allerlei Herausforderungen zu meistern.  

 

Auch du schaffst es!

Aber ich kann dir eine gute Nachricht übermitteln. Letztlich habe ich es geschafft, mich aus der Moll-Stimmung heraus zu heben. Und mir einen gesunden Optimismus anzueignen.

Nicht diesen amerikanischen Alles-ist-nur-happy-Optimismus. Sondern einen vernünftigen Optimismus. Der mir auch ab und zu sogar einen Funken von Zwecks-Pessimismus erlaubt ?.

Daher bin ich nun über weite Strecken in Dur gestimmt. Und ich habe mich gelehrt, meinem Leben in einem freundlichen Universum zu vertrauen.

glücklichsein

Natürlich bin ich nicht immer nur positiv gestimmt. Aber wie heißt es so schön?

„Wenn das Leben dir Zitronen bietet, dann mach Limonade daraus!“

Kennst du diese Empfehlung?

Auch das funktioniert nicht immer gleich auf Anhieb. Aber es funktioniert immer öfter. Und oft auch schon rascher als früher.

Somit gehe ich dir gern als gutes Beispiel voran ?. Und zwar als gutes Beispiel, das auch nicht immer perfekt ist. Ich zumindest mag lieber die Beispiele, die ich als menschlich erkenne. Und die auch ab und zu straucheln. Denn diese motivieren mich mehr als jene, die immer alles richtig machen.

Und wenn ich es geschafft habe, dann schaffst auch du das. Speziell, wenn meine Argumente dich überzeugen.

Eine wundervolle Synchronizität!

Während ich diesen Artikel für dich schreibe, landet eine Nachricht auf meinem Handy. Und das ist aus meiner Sicht eine großartige Entdeckung.

„OPTIMISMUS heißt umgekehrt SUMSI MIT PO“

Daneben ist das Bild einer Biene.

Oder ist es eine Hummel?

Diese Frage setzt einige Assoziationsketten in mir in Gang. Einerseits liebe ich solche Aha-Erlebnisse. Ich befasse mich seit über fünfzig Jahren mit Worten und Wortspielen. Aber noch nie ist mir diese sinnvolle Umkehrung aufgefallen.

Und ich finde sie wirklich köstlich. Daher schenkt sie mir eben ein breites Lächeln. Mit dem ich dich gern anstecken möchte.

lächeln

Und wie gesund unser Lächeln ist, kannst du auch in meinem entsprechenden Beitrag nachlesen.

Ist das nicht eine interessante Synchronizität?

Diese WhatsApp landet gerade heute auf meinem Handy, wo dieser Artikel auf meiner To-Do-Liste steht.

 

Assoziationsketten

Und sie setzt meine typischen Assoziationsketten in Gang. Ich kann nicht erkennen, ob das kleine Flügeltier auf dem Bild eine Biene oder eine Hummel ist.

Aber ich erinnere mich sofort an eine spannende Tatsache. Nach aerodynamischen Maßstäben können Hummeln eigentlich gar nicht fliegen. Aber sie tun es, weil sie nicht wissen, dass sie es nicht können ?.

Hummel

Ist das nicht eine wundervolle Einsicht?

Und ich freue mich über die Freude meines inneren Kindes. Auch zu diesem Thema wird es demnächst hier einen Beitrag geben.

Jedenfalls scheint mir auch diese Einsicht für unser heutiges Thema wesentlich zu sein.

Was ich zu können glaube, kann ich.

Auch wenn andere es nicht glauben.“

Genau darum geht es doch. Es heißt:

Wenn ich nicht an mich glaube, wird es auch kein anderer tun!“

Und ich denke, mein Optimismus ist auch die Folge meines Glaubens an mich selbst.

Aber auch des Glaubens an ein gütiges Universum. Wovon übrigens auch Einstein überzeugt war.

Einstein

Dein Gehirn bleibt bis ins hohe Alter plastisch!

Mich persönlich hat diese Tatsache sehr aufgebaut. Ich brauche immer erhellende Aha-Erlebnisse. Und dank dieser ist es mir gelungen, mich aus meiner zutiefst depressiven Lebenseinstellung zu befreien.

Allzu leicht ist eine solche Umprogrammierung natürlich nicht; aber sie ist möglich. Vor allem wenn man wie ich eine starke Motivation hat. Nämlich den Wunsch, möglichst lange mental aktiv zu bleiben.

Desto besser wirst du übrigens auch deine Probleme lösen können. Und umso klüger werden deine Entscheidungen ausfallen. Darüber hinaus wirst du auch weit produktiver und glücklicher sein Und du wirst gesünder sein und erfülltere Beziehungen erleben. Außerdem wirst du dein großartiges Potenzial als HSP leichter entfalten und zur vollen Blüte bringen.

Programmiere dein Gehirn um!

Also erlaube dir, dein Gehirn so umzuprogrammieren, dass du in Zukunft positiver gestimmt bist. Und Zugang hast zu deiner sehr persönlichen Art von Optimismus.

Wir wissen heute, dass unser Gehirns bis ins hohe Alter plastisch bleibt. Und dass es sich verändert, was auch immer wir tun, denken oder fühlen. Besonders, wenn wir es wiederholen. Diese Tatsache beglückt mich persönlich immer wieder. Weil sie bedeutet, dass wir unserer bisherigen Einstellung nicht ausgeliefert sind. Natürlich ist das Gehirn junger Menschen leichter formbar als das von betagteren. Dennoch ist und bleibt unser Gehirn bis ins hohe Alter formbar. Und es hungert bis ans Lebensende nach Erfahrungen.

Die Psychoneuro-Immunologie ist ein noch recht junger Zweig der medizinischen Forschung. Und sie erforscht die Wechselwirkung zwischen unseren Gefühlen und unserem Denken einerseits und unserer Gesundheit andererseits. Unser Immunsystem reagiert äußerst sensibel auf unsere Stimmungen und Emotionen. Das haben zahlreiche Studien bewiesen.

Und natürlich profitiert unser Gesundheitszustand von einer konstruktiven Lebenseinstellung. Also von dem, was ich als Optimismus bezeichne. Optimistische Menschen leiden übrigens auch weniger unter Schmerzen (bei denselben Krankheiten) als depressive Patienten. Und sie haben eine bessere Prognose bei ernsten Diagnosen.

 Optimismus   Optimismus

Entscheide dich für Optimismus!

Die gute Nachricht lautet also: du hast in jedem Augenblick deines Lebens die Wahl. Du kannst deine Aufmerksamkeit umlenken oder deine Einstellung verändern. Damit gewinnst du deine Macht zurück.

Lenke deine Aufmerksamkeit um

Du kannst in jedem Augenblick entscheiden, worauf du deine selektive Wahrnehmung fokussierst. Sagen wir, deine Gegenwart bietet dir neun ungute Dinge. Und es gibt eine einzige positive Sache, die dich erfreut, beglückt und aufbaut.

Dann hast du die Wahl. Du kannst deine Aufmerksamkeit auf eines der neun ekelhaften Dinge richten. Oder auf das eine Erfreuliche, Beglückende und Aufbauende.

Diese selektive Wahrnehmung ist einerseits Folge deiner Einstellung. Aber sie wirkt sich auch darauf aus.

Wie entscheidest du üblicherweise?

Lass mich raten! Denn ich weiß das allzu gut aus eigener Erfahrung. Die neun Quellen für dein Unglücklichsein scheinen lauter zu schreien als die eine Glücksquelle.

Aber dennoch hast du die Wahl. Du kannst jederzeit deine Aufmerksamkeit wie einen Scheinwerfer umlenken. Auch wenn sie immer wieder wie automatisch in Richtung Dunkelheit zu wandern scheint. Einfach, weil auf Hirnebene „Unglück und Gefahr vermeiden“ höher wiegt als „Freude suchen“.

Verändere deine Einstellung!

Aber du hast noch eine zweite Option. Du kannst dir eine neue Einstellung aneignen. Vor allem zu all dem Unguten. Und das ist vor allem dann sinnvoll, wenn es dir schwerfällt, dich davon abzuwenden. Es gibt einfach Dinge, die nach unserer Aufmerksamkeit schreien. Aber auch diesen bist du nicht hilflos ausgeliefert.

Dazu gibt es einige hilfreiche Fragen, die du dir stellen kannst.

Geht es hier wirklich ums Überleben?

Wie sieht diese Sache, die mich aktuell stresst, in einem Jahr aus?

Und wie würde ein Wesen von einem anderen Stern sie sehen?

Wie könnte mir Humor noch helfen?

Welche Stärken hilft sie mir, zu entfalten?

An welchen Schwächen zwingt sie mich zu arbeiten?

Gibt es einen Gewinn daraus, den ich noch nicht erkannt habe?

Was würde ich einer Freundin / einem Freund empfehlen?

Fazit

Über das, was jetzt so ist, wie es ist:

  • kannst du positiv oder negativ denken.
  • Du kannst dich konstruktiv oder destruktiv dazu einstellen.
  • Es akzeptieren oder dich dagegen wehren.
  • Und dementsprechend ändert sich deine emotionale Befindlichkeit.
  • Aber vor allem auch deine Fähigkeit, Einfluss zu nehmen auf das, was dir gerade nicht behagt.

Deine Emotionen folgen deinen Gedanken ebenso wie deine Gedanken deinen Emotionen folgen. Also entscheidet sowohl dein Fühlen über dein Denken, als auch dein Denken über dein Fühlen.

Optimismus

Heute ging es um die Tatsache, dass Optimismus erlernbar ist. Wenn auch nicht immer leicht. Aber es zahlt sich aus, sich dafür einzusetzen. Denn er wirkt sich praktisch auf alle Lebensbereiche aus. Und dies positiv.

Und es liegt weitgehend in unserer Macht. Einerseits können wir lernen, eine neue Einstellung zu gewinnen. Andererseits haben wir die Kontrolle über unsere Aufmerksamkeit. Und wir können diese weglenken von dem, was uns niederdrückt. Was uns betrübt, ängstigt, traurig macht oder ärgert. Also von all dem, was negative Emotionen in uns auslöst und uns unter Stress setzt. Und stattdessen können wir unseren Fokus dorthin richten, wo Glückshormone auf uns warten.

 

 Bilder von PIXABAY