Affirmationen in Frageform – wertvoll in der Persönlichkeitsentwicklung

Affirmationen, die wirklich wirken, sind Affragen!

Affirmationen haben mich schon immer beschäftigt.

Als ursprünglich ausgebildete Medizinerin lag mein Schwerpunkt auf der Psychiatrie und Neurologie. Dabei hat mich vor allem die Bewusstseinsforschung fasziniert.

Und obwohl ich heute nicht mehr als Ärztin arbeite, suche ich nach wir vor nach Erklärungen für das, was vor allem auf Hirnebene in und mit mir passiert.

Oder auch nicht passiert.

So habe ich mir vor Jahren schon Gedanken gemacht, warum Affirmationen bei mir (trotz phasenweise sehr konsequenter Anwendung!) keinen bleibenden Effekt haben.

Möchtest auch du immer die Hintergründe verstehen?

Gehirn

Dann bekommst du hier eine plausible hirnphysiologische Erklärung für dieses Phänomen.

Was dich in diesem Artikel erwartet:

  • Affirmationen versus Affragen
  • Was bewirken Affirmationen
  • Hirnphysiologie und Affirmationen
  • Wie arbeite ich wirkungsvoll mit Affirmationen
  • Affirmationen in Frageform sind Affragen

Hirnphysiologie und Affirmationen

Hast du auch die Tendenz, alles zu hinterfragen, anstatt es einfach so anzunehmen, wie es ist?

Oder wie man dir sagt, dass es sei?
Fragezeichen

Dann kann ich dir hier ein wertvolles Aha-Erlebnis vermitteln.

Im Zentrum unseres Gehirns gibt es einen entwicklungsgeschichtlich sehr alten Teil: unser Stammhirn. Oder auch Höhlenmenschen- oder Reptiliengehirn genannt. In diesem befindet sich unser Überlebenszentrum, das sofort mit Ablehnung reagiert, wenn wir es mit Neuem konfrontieren.

Neues macht diesem Teil unseres Gehirns Angst – und Angst ist (neben Schmerz und Angst vor Schmerz) ein Kriterium für all das, was unbedingt vermieden werden muss, um unser Überleben zu sichern.

Angst vor Neuem

Für unsere Vorfahren, die Höhlenmenschen mag dies durchaus sinnvoll gewesen sein. Für uns ist diese Angst vor Neuem jedoch nicht sinnvoll. Gerade in unserer anspruchsvollen Zeitepoche ist eine gesunde Flexibilität und möglichst entspannte Offenheit für neue, neuartige, andere Erfahrungen unerlässlich.

Dennoch bestimmt die Angst vor Neuem unser Leben, wann immer wir unter Stress stehen. Und das ist in unserem Alltag durchschnittlich zu achtzig Prozent der Zeit der Fall.

  • Der Teufelskreis schließt sich dann,
  • wenn wir ständig mit Neuerungen konfrontiert sind.
  • Und diese uns unter Stress setzen,
  • was uns in den Kampf-, Flucht- oder Totstellmodus versetzt.
  • In dem wir noch weniger mit der neuen Herausforderung umgehen können.
  • Was unseren Stress weiter verstärkt…

Angst

Diese Tatsache ist so wichtig, dass ich sie hier noch einmal betonen möchte: Neues macht uns Stress und Stress lässt uns Neues ablehnen. Hindert unser Leben aber nicht daran, uns ständig mit Neuerungen zu konfrontieren, die uns wieder unter Stress setzen…

Warum klassische Affirmationen oft nicht funktionieren

Daraus erklärt sich eigentlich recht logisch, warum klassische Affirmationen für viele Menschen im Grunde gar nicht funktionieren können.

Was jedoch sehr wohl funktioniert – und wie du bald erleben wirst, sehr gut und mit Leichtigkeit und vor allem auch Freude daran! – sind Affragen.

Jene prozess-orientierten Fragen, derer ich dir einige hier anbieten werde.

Weitere findest du in meinem E-Book „Das Affragen Orakel“ und im dazugehörigen Kartenset. Dieses habe ich kreiert, um dich in deiner Bewusstseinserweiterung und Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

Affragen Orakel - Affirmationen in Frageform

Du kannst beispielsweise täglich eine Karte ziehen, um jene Affrage zu finden, die dich an diesem Tag begleiten möchte. Du kannst natürlich auch eine Karte zu einem speziellen Thema ziehen. Aber es gibt noch zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten.

Fragen sind ungefährlich

Fragen empfindet unser Überlebenszentrum nicht als bedrohlich. Offenbar waren diese im Leben unserer Vorfahren nicht so präsent und damit wesentlich wie in unserem Leben. Daher versetzt uns das Spiel mit – wohlgemerkt positiv formulierten! – Fragen auch nicht in Stress. Und wir vermeiden die daraus folgende überspannte Abwehrhaltung.

Einfach, weil unser Stammhirn keine Gefahr wittert und daher keine Veranlassung sieht, panisch einzuschreiten und uns auf Kampf, Flucht oder Scheintod vorzubereiten.

Wer allerdings sehr wohl auf Fragen anspringt – und zwar sehr positiv! –, ist unser entwicklungsgeschichtlich jüngster Hirnteil: unsere Gehirnrinde. Diese reagiert vor allem auf prozessorientierten Fragen wie ein junger Hund, dem man einen Ball hinwirft. Sie stürzt sich darauf, um damit zu spielen, sich Gedanken zu machen, also zu reflektieren und sich in entsprechenden gedanklichen Assoziationen zu ergehen.

Fragezeichen

Fragen wirken anregend

Anders als klassische Affirmationen setzen Affragen also einen intensiven Denkprozess in Gang. Dadurch befassen wir uns – teils bewusst, teils aber auch gar nicht mehr bewusst – genau mit dem, was unsere konstruktiv formulierte Frage anspricht.

Und dieser Prozess funktioniert eben nur in der Frageform, weil sich dabei unser Überlebens-Zentrum in Sicherheit wiegt. Bei Behauptungen wie normalen Affirmationen erkennt es jedoch offenbar die Unwahrheit.

Dann wittert es aufgrund der inneren Diskrepanz sofort Gefahr und versetzt uns in eine gespannte Abwehrhaltung. In dieser ist unsere Gehirnrinde durch eine Minderdurchblutung nicht mehr funktionsfähig.

Mehr dazu kannst du auch in meinem Buch „Selbstsabotage adieu!“ nachlesen.

Affirmationen können Stress erzeugen

Den Stress, den das Aussprechen einer Unwahrheit in unserem System auslöst, kannst du übrigens ganz leicht auch mit einem kinesiologischen Muskeltest erkennen. Während du lügst, testet dein ehrlicher Muskel schwach. Übrigens auch dann, wenn dir gar nicht unbedingt bewusst ist, dass du unter Stress stehst.

Wenn du beispielsweise in einer Affirmation behauptest: „Ich bin erfolgreich!“, obwohl du gerade Misserfolg erlebst, dann kann sogar ein Kind deinen gehobenen Arm mit Leichtigkeit herunterdrücken. Ebenso wie mit der Affirmation: „Ich bin wertvoll!“, wenn du dich gerade (oder allgemein) wertlos fühlst. 

Fragst du dich hingegen: „Warum fühle ich mich so erfolgreich?“, testet dein Muskel stark, weil es ja nur eine Frage ist. Und du damit keine falsche Behauptung aufstellst. Ebenso wie wenn du dich fragst: „Warum fühle ich mich wertvoll?“

Fragezeichen

Fragen machen deinem Stammhirn keine Probleme.

Stress schaltet dein Homo Sapiens Gehirn aus

Wenn du Stress hast, übernimmt dein Überlebens-Zentrum die Kontrolle und lässt dich massiv Stresshormone ausschütten. Daraufhin verengen sich die Blutgefäße in deiner Hirnrinde. Und dann hast du genau jene geistigen Ressourcen nicht mehr zugänglich, die du bräuchtest, um die Stressoren zu meistern, die dich aus deiner Mitte katapultiert haben.

Hattest du schon einmal in einer Prüfungssituation ein Blackout?

Wiewohl du wirklich gelernt hast und dir das geforderte Wissen eigentlich zur Verfügung stehen hätte müssen?

Dann hast du am eigenen Leib erfahren, wie destruktiv die durch Stress bedingte Ausschaltung deiner Gehirnrinde ist. Dann hattest du all das angesammelte Wissen, das in deiner unter Hochspannung ausgeschalteten Gehirnrinde gespeichert war, einfach nicht mehr zur Verfügung.

Pointiert formuliert könnten wir also sagen: Stress macht blöd!

Seit mir das klar ist, achte ich tunlichst darauf, Stress vor allem in anspruchsvollen Lebenssituationen zu vermeiden.

Affirmationen stressen das Überlebenszentrum

Daher habe ich auch die immer wieder erfolglos versuchten Affirmationen aufgegeben. Offenbar schätzt mein Überlebenszentrum sie ganz und gar nicht. Mit meinen Affragen hat es hingegen kein Problem, daher sind diese auch um vieles wirksamer.

Stelle dich vor den Spiegel (das wird ja gern empfohlen!) und versichere dir Auge in Auge selbst, wie erfolgreich du bist! Obwohl deine gekonnte Selbstsabotage dich höchst erfolgreich daran hindert!

Dann wird sich höchst wahrscheinlich prompt eine Stimme in deinem Inneren melden, um dich mit mehr oder weniger drastischen Worten eines Besseren zu belehren. Diese Stimme kannst du deinem inneren Saboteur, deinem inneren Kritiker, deinem inneren Antreiber, deinem Eltern-Ich oder wem auch immer zuordnen.

Das muss übrigens nicht gelten, wenn du subliminale Affirmationen anwendest. Also solchen, die du zwar unterbewusst wahrnimmst, aber nicht bewusst hörst. Subliminale Affirmationen stressen dein Überlebenszentrum offenbar nicht.

Affragen regen dein Gehirn an

Glühbirne
Wenn du dich jedoch fragst: „Warum bin ich (heute) so erfolgreich?“, dann wird sich dieses Hirnzentrum nicht weiter darum kümmern. Offenbar nimmt es dich bei solchen Äußerungen nicht wirklich ernst.

Dein Überlebenszentrum springt also nicht an => folglich gerätst du nicht in Stress und schüttest somit keine Stresshormone aus => ergo bleibt deine Hirnrinde voll funktionsfähig. Und stürzt sich mit Begeisterung auf das Thema der Affrage.

Es macht sich mit kindlichem Eifer daran, möglichst viele Antworten auf diese Frage zu suchen. Und wird diese wohl auch finden. Versuche es einfach einmal!

Ich kann das jedenfalls seit längerem mit Wohlgefallen beobachten. Übrigens nicht nur bei mir selbst. Denn all jene, denen ich dieses Spiel als Ersatz für die auch sie frustrierenden Affirmationen ans Herz gelegt habe, berichten Ähnliches.

Positiv formulierte offene Fragen

Wenn offene Fragen positiv formuliert werden, lassen sie uns nicht nur entspannt bleiben. Darüber hinaus rufen sie auch noch unser inneres Kind auf den Plan.
Und glaube mir, auch dein inneres Kind wird sich beim Spiel mit Affragen freudig einbringen. Es mag Fragen, so wie es Rätsel liebt.
Kreuzworträtsel

Und dein Überlebenszentrum wird dich unbeeindruckt gewähren lassen. Offenbar haben Fragen nicht zum bedrohlichen Stressrepertoire der Höhlenmenschen gehört 😃.

Negativ formulierte offene Fragen

Bei negativ formulierten Fragen ist dies übrigens ganz anders. Und oft sind es ja gerade diese, mit denen wir uns selbst in unseren ständig ablaufenden inneren Dialogen bombardieren.

Kennst du Fragen wie diese?

Stellst du sie dir auch immer wieder?

Mich haben sie so lange begleitet, bis mir klar geworden ist, was ich mir damit antue.

Warum habe ich diesen Fehler schon wieder gemacht?
oder
Warum habe ich schon wieder so dumm reagiert?
oder
Warum kann ich den Mund nicht halten?
oder
Warum komme ich immer zu spät?
oder
Warum bin ich so ein Versager?
oder
Warum bin ich ständig krank?
oder
Warum schaffe ich nichts?

Und so weiter und so fort…
Affragen

Mit welchen negativen Fragen quälst du dich?

Horche einmal tief in dich hinein, um deinen ganz persönlichen negativen Zusicherungen in Frageform auf die Spur zu kommen.

Wie du vielleicht verstehen wirst, sträubt sich alles in mir, diese Form der Selbstsabotage mit meinen aufbauenden Affragen in einen Topf zu werfen. Denn sie deuten immer eine Abwertung an. Eine Kritik, eine Zurückweisung, eine Maßregelung, eine Diskriminierung und ein uns selbst Klein-Machen.

Und dass dabei unser Überlebenszentrum anspringt und in Panik gerät, ist nicht weiter verwunderlich, nicht wahr?

Affragen vor dem Spiegel

Wenn du übrigens tatsächlich vor einem Spiegel mit deinen Affragen spielst, wird dir sofort auffallen, dass du unwillkürlich schmunzeln musst. Das ist erfahrungsgemäß auch ohne Spiegel der Fall, nur mag es dir dann vielleicht nicht so auffallen.

Und dieses Schmunzeln oder Lächeln wird (anders als in der Anwendung klassischer Affirmationen, die dir bestenfalls ein peinlich berührtes Lächeln entlocken) ein wirklich amüsiertes sein. Das ist meine Erfahrung, die mir auch andere bereits bestätigt haben.

Stelle dich vor einen Spiegel und versichere dir: „Ich bin so schön!“, wenn du dich ganz und gar nicht so fühlst. Und nimm wahr, wie sich das anfühlt.

Dann atme ein paar Mal tief durch und frage dich: „Warum fühle ich mich heute so schön?“. Erkennst du den Unterschied? Die eigene Erfahrung mag dich von meinen Worten überzeugen.
Spiegel

Lächeln ist heilsam

Und das so ausgelöste Lächeln (manchmal ist es gar ein Lachen) wird sich durch die Spiegelung noch verstärken. Du weißt sicher, wie ansteckend Schmunzeln, Lachen oder Lächeln sind. Und dies natürlich auch im Spiegel.

Bleib doch einmal ernst, während dein Spiegelbild dir entgegen lacht ????!

Wenn deine Mundwinkel hochgehen, schüttest du über einen physiologischen Regelkreis weitere Glückshormone aus. Was deine Hirnrinde weiter aktiviert. Damit findest du noch mehr wertvolle Antworten. Was dein Schmunzeln, Lächeln oder Lachen unweigerlich weiter verstärken wird…

Übrigens habe ich unlängst gehört, dass wir auch besser hören, wenn wir lachen oder lächeln. Ich fand das plausibel, wiewohl es vielleicht noch nicht ausreichend wissenschaftliche Nachweise dieser Theorie gibt. Aber wer weiß, vielleicht gibt es bereits Forscher, die daran arbeiten?
Schaf lächelt

Heilsamer Engelskreis

Der heilsame Engelskreis, der hier in Gang kommt, fördert nicht nur deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Sondern auch deine Produktivität, deine Kreativität und damit die freudige Entfaltung deines Potenzials.

Darüber hinaus lösen all die aufbauenden Assoziationen, die Affragen n dir auslösen, positive Emotionen in dir aus. Je mehr du in Resonanz zum entsprechenden Thema schwingst, umso intensiver.

Bei klassischen Affirmationen ist aufgrund der inneren Blockaden nicht der Fall. Sie erzeugen eher eine innere Ambivalenz.

Das Spiel mit Affragen versetzt dich in eine positive Gestimmtheit. Und diese strahlst du über dein Herzfeld aus.
Herzfeld

Daraufhin wirst du magnetisch für genau das, was in Resonanz mit diesen aufbauenden Gedanken und positiven Emotionen schwingt. Das besagt das Gesetz der Resonanz.

Was fällt dir auf die Frage, warum du so erfolgreich bist, ein?

Und bemerkst du das breite Lächeln, das sie auslöst?

Was auch immer es, ist, es fährt dein Gefühl, erfolgreich zu sein, immer weiter hoch. Auch wenn dies bloß scheinbar ganz kleine Erfolge sind.

Wer suchet, der findet“ – so heißt es doch.
Lupe

Sich selbst verstärkender Engelskreis

Je intensiver dieses Gefühl wird – und damit über dein Herzfeld weithin wahrnehmbar positiv ausstrahlt! –, umso mehr weitere Argumente werden dir einfallen. Die dich noch mehr darin bestätigen, dass du tatsächlich ein höchst erfolgreicher Mensch bist 😃.

Auch wenn dein Leben derzeit einen anderen Anschein erweckt.

Damit kommt ein sich selbst verstärkender, sehr förderlicher Prozess in Gang, der dir letztlich helfen wird, tatsächlich erfolgreicher zu werden.

Daher funktionieren prozessorientierte Fragen. Und daher funktioniert das, was ich als Affragen bezeichne, weit besser als Stress erzeugende Affirmationen.

Übrigens solltest du die Antworten, die dir in den Sinn kommen, auch als Fragen formulieren. Sonst erzeugst du mit der Antwort Stress und damit Widerstand. Ich nenne diese Frantworten.
Affragen und Frantworten

Monkey Mind

Natürlich schwingt in dem Begriff Affragen auch das Wort Affe mit. Das ist durchaus meine Absicht. Du kennst sicher die Bezeichnung, die Yogis unserem Denken zuordnen: „Monkey Mind“.

Sie vergleichen unser nicht enden wollendes Denken mit einem Baum voller schnatternder Affen, die hektisch hin und her und auf und ab springen und niemals Ruhe geben.

Schaffst du es leicht in der Meditation Gedankenstille zu erlangen?

Fällt es dir nicht auch schwer, dieses hektische Affentheater in deinen Hirnbahnen zum Schweigen zu bringen?

Das Spiel mit Affragen bietet deinem Affengeist genau das Futter, auf das er so gierig ist. Allerdings in positiver, heilsamer, konstruktiver, wertvoller, aufbauender und bewusstseinserweiternder Ausprägung.

Und das ist sehr hilfreich für eine positive Lebensgestaltung. Denn dann verliert sich dein „Denkeln“ – so nenne ich das auch gerne – nicht wie sonst üblicherweise in negativen Assoziationen.

Sondern es bleibt, angeregt durch die prozessorientierten Fragen, dort fokussiert, wo es für deine Entwicklung heilsam wirkt. Und wo es deine Gesundheit, deine Produktivität und ganz allgemein dein Leben fördert.
Affe

Affragen und Realitätsgestaltung

Außerdem wirkt sich das Spiel mit Affragen auch positiv auf die Gestaltung deiner Realität aus.

Die freudvolle Beschäftigung mit konstruktiven, aufbauenden und wohltuenden Gedanken löst ebensolche Gefühle und Emotionen aus.

Diese strahlst du auch über dein Herzfeld aus und wirst für Entsprechendes magnetisch. Somit ziehst du gemäß dem Resonanzgesetz genau die Erlebnisse und Erfahrungen, aber auch jene Menschen in dein Leben, die mit diesen positiven Gedanken in Resonanz schwingen.

Damit verändert sich nach und nach auch dein gewohnheitsmäßiges Denken in positiver, lebensbejahender und liebevoller Richtung. Sofern dein Homo Sapiens Gehirn dabei eingeschaltet ist.

Glühbirne

Umgekehrt funktioniert das genauso, aber dazu brauchst du meine Anregungen wohl nicht ????.

Positive Gestimmtheit

Und nach und nach kann deine positive Gestimmtheit sogar deine Überzeugungen umprogrammieren. Du lernst nun mal durch Wiederholung.

Allerdings nur dann, wenn dir deine höheren Hirnfunktionen zur Verfügung stehen. Und nicht stress-bedingt durch Minderdurchblutung ausgeschaltet sind.

Dein Gehirn ist ein extrem plastisches Organ. Wenn du dich immer wieder mit aufbauenden und beglückenden Gedanken befasst, werden über eine Vermehrung der Synapsen die entsprechenden Hirnbahnen mehr und mehr verstärkt.
Gehirn

Wenn dich die Affragen, die ich dir hier anbiete, ansprechen, kannst du dich übrigens auch mit meinem Affragen Orakel verwöhnen.

Du bekommst es sowohl in Form des eBooks als auch als Affragen Kartenset. Beides wird dir gerne ein treuer Begleiter auf deinem Weg in die Persönlichkeitsentwicklung sein.

Einige Kostproben

Hier möchte ich als Kostprobe einige Beispiele mit dir teilen.

Sage nicht die Affirmation „Ich bin ein Geschenk für diese Welt“, weil du damit vermutlich inneren Widerstand erzeugst.

Frage dich lieber:

* Warum bin ich ein Geschenk für diese Welt?

Und hör in dich hinein, welche Frantworten dir dazu in den Sinn kommen!

Fragen und Antworten

Hier sind einige Beispiele, die ich gefunden habe.

  • Vielleicht weil ich bereit bin, meine Persönlichkeit weiterzuentwickeln?
  • Und vielleicht weil ich gerade dabei bin, mich für den Wohlstand zu öffnen, der es mir leichter macht, mein Potenzial zu entfalten?
  • Vielleicht weil ich auch andere dazu inspiriere?
  • Und vielleicht weil es Menschen gibt, die mich als Geschenk empfinden?

Die können doch nicht alle Unrecht haben 😃!

Und was ist dir hier noch alles in den Sinn gekommen?

Noch ein Beispiel zur Inspiration

Statt der Affirmation: „Mein Leben ist so erfüllt“, wenn du es derzeit nicht so empfindest, frag lieber:

* Warum ist mein Leben so erfüllt?

Damit zu spielen, kann besonders ergiebig sein!

    • Vielleicht weil ich es zu schätzen weiß, dass so viele Menschen etwas von mir wollen?
    • Und vielleicht weil ich so viele Interessen habe?
    • Vielleicht weil ich so viele Ideen habe?
    • Und vielleicht weil ich so viele Talente habe?
    • Vielleicht weil meine Zeit so rasch vergeht?
    • Und vielleicht weil ich das Gefühl habe, dass meine Zeit nie reicht?

Fragezeichen

Ist das nicht ein Indiz für Überfülle an zu Erledigendem 😃?

Ich möchte nochmal betonen: Humor ist im Spiel mit Affragen und Frantworten nicht nur erlaubt, sondern hoch willkommen!!!

Welche Gedanken sind dir hier in den Sinn gekommen – gedanklich oder schriftlich?

Denn natürlich kannst du bei diesem Spiel auch all das, was dir einfällt, niederschreiben. Warum nicht auch mit der linken Hand?
links schreiben

Kennst du übrigens den „Dialog der Hände“? Auch dazu findest du hier einen Artikel.

Affragen und Selbstwertgefühl

Hier habe ich noch ein interessantes Beispiel aus meinem Buch „Selbstwertgefühl heilen für alleingeborene Zwillinge“.

Mir hat die Affirmation: „Ich werde von Tag zu Tag reicher und wertvoller“ nie geholfen. Sehr wohl aber diese Frage:

* Warum werde ich von Tag zu Tag reicher und wertvoller?

Fühlt sie sich nicht großartig an?

Welche Frantworten fallen dir dazu ein?

Hier sind einige meiner Ideen:

  • Vielleicht weil ich täglich neue Erfahrungen mache, die mich weiser, reifer, klüger und damit wertvoller werden lassen?
  • Und vielleicht weil der Rückkaufwert meiner Lebensversicherung täglich ansteigt – wenn ich eine solche habe?
  • Vielleicht weil mein Fülle-Bewusstsein täglich klarer wird?
  • Und vielleicht weil ich lerne, mich mehr und mehr wertzuschätzen?
  • Vielleicht weil ich mit dem, was ich kreiere, täglich Geld verdiene – auch wenn dieses Geld mir nicht augenblicklich zukommt?

Kombination Affragen und EFT

Hier kann ich dir noch eine wertvolle Kombination anbieten. Du kannst all die Frantworten, die dir (mündlich oder schriftlich) in den Sinn gekommen sind, mit den Punkten aus der EFT kombinieren. Auch zu EFT findest du hier eine Beschreibung.

Dabei klopfe entweder zu jeder deiner Frantworten einen Punkt, bis du die ganze Sequenz durchhast; wenn du mehrere gefunden hast.

Oder aber du klopfst die ganze Sequenz durch, während du immer wieder dieselbe Frantwort wiederholst.

Das tust du am besten, während du dich dabei liebevoll im Spiegel betrachtest 😃 das sorgt garantiert für Erheiterung.

Spiegel

Fazit

Anders als klassische Affirmationen, die innere Widerstände erzeugen, lösen Affragen keine Blockaden in dir aus. Einfach, weil Fragen dein Überlebenszentrum nicht so alarmieren, wie die falschen Angaben in Affirmationen.

Darin behauptest du ja etwas als gegeben, was du dir wünschst, aber noch nicht hast. Und das empfindet dein Gehirn als Unwahrheit und setzt dein ganzes System unter Stress. Was du kinesiologisch sogar testen kannst.

Ich empfehle dir daher, eher mit Affirmationen in Frageform – den Affragen – zu spielen, sie werden weit effektiver sein.

Ich wünsche dir dabei viel Freude und Erfolg – vor allem aber viel Lächeln, Schmunzeln, ja sogar Lachen. Diese sind sehr heilsam für Körper, Geist und Seele.

Bilder von PIXABAY